Bernd Riexinger, der Vorsitzende der LINKEN, kommt nach Bruchsal

Am Freitag, den 12. Juni 2015, kommt Bernd Riexinger um 19:00 Uhr ins Bruchsaler Bürgerzentrum (Seminarraum 1). Er wird dort die neue Kampagne der LINKEN „Das muss drin sein“ vorstellen.

Hierbei geht es im Kern darum, wie die Bedingungen in unserem Land so umgestaltet werden können, dass alle davon profitieren und alle ein lebenswertes Leben führen können.

Riexinger2

Natürlich werden Sie als BesucherInnen nach dem Vortrag von Bernd Riexinger die Möglichkeit erhalten, Ihre Meinungen und kritischen Fragen zu stellen. Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!

Und natürlich ist der Eintritt frei.

Warum geht es bei der Kampagne „Das muss drin sein“? Es geht um das, was in einem reichen Land selbstverständlich sein sollte:

  1. Befristung und Leiharbeit stoppen. Viele, vor allem junge Menschen hangeln sich von einem befristeten Job zum nächsten oder finden nur in Leiharbeit eine Beschäftigung. Wir wollen gute Arbeitsverhältnisse, mit denen alle ihre Zukunft planen können.

  2.  Existenzsichernde Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV. Es muss Schluss sein damit, dass Erwerbslose durch Sanktionen gegängelt und in schlechte Jobs gedrängt werden. Wir wollen eine soziale Mindestsicherung für Erwerbslose und ihre Familien.

  3. Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst. Viele Menschen arbeiten in unfreiwilliger Teilzeit oder Minijobs, während andere unter Überstunden und Dauerstress leiden. Wir wollen diese Arbeit umverteilen und mehr Zeit für Familie und Freizeit.

  4. Wohnung und Energie bezahlbar machen. Wir wollen die Verdrängung durch steigende Mieten, Sanierungskosten und Energiepreise stoppen. Eine bezahlbare Wohnung muss auch in den Großstädten drin sein.

  5. Mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit. Eine gute öffentliche Daseinsvorsorge für Kinder, Kranke und Pflegebedürftige hilft nicht nur den Betroffenen und ihren Familien, sondern auch den Beschäftigten im Kampf gegen Arbeitsüberlastung.

Wir meinen: Das muss drin sein – gerade in einem reichen Land wie unserem, in dem das obere 1 Prozent der Superreichen fast ein Drittel des gesamten Privatvermögens besitzt!


Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*