Bruchsal

Frauenanteil gestiegen

Erfreuliches tut sich im Stadtrat der Stadt Bruchsal ist doch der Frauenanteil nun sichtbar gestiegen. Waren es in der letzten Besetzung noch 8 Frauen und 27 Männer so sind die Sitze nun doch ein wenig besser aufgeteilt mit 12 Frauen und 20 Männer. Dies repräsentiert noch immer nicht die Bevölkerung jedoch sind wir definitiv auf einem guten Weg.
Die Frauen teilen sich auf wie folgt:
Kramer, Gerdau, Manke                    CDU
Krug, Langrock, Nohl                         SPD
Bacher, Grath                                    FW
Birkle, Aumann                                  Grüne/NK
Biedermann                                       FDP
Feldmann                                          Die Linke

Wahlergebnisse vom 25.04.2014 in Bruchsal – Analysen

01. Juni 2014  Bruchsal, Kommentar der Woche

Zunächst einmal haben wir Grund zur Freude: Mit Thurid Feldmann wurde die Spitzenkandidatin der Bruchsaler LINKEN in den Gemeinderat gewählt, mit Jürgen Creutzmann ist die LINKE auch erstmals im Karlsruher Kreistag vertreten. Noch dazu wurde im benachbarten Bretten mit Hermann Füllberth ebenfalls ein Kandidat der LINKEN zum ersten Mal in den Gemeinderat von Bretten gewählt. Herzlichen Glückwunsch an alle gewählten KandidatInnen.

Wir währen allerdings nicht die LINKE, wenn wir uns jetzt nur auf die Schultern klopfen, ohne die Ergebnisse im Einzelnen auch etwas genauer zu analysieren.

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Mietwucher – bald auch in Bruchsal?

24. Mai 2014  Bruchsal, Kommentar der Woche

Es ist bekannt: In den Ballungszentren in Deutschland nehmen die Mietsteigerungen immer extremere Formen an. Immerhin hat die große Koalition in Berlin dieses Problem zum Anlass genommen, eine Mietpreisbremse in einem Gesetzentwurf festzulegen. Hierbei stellen sich zwei Fragen: Würde dieses Gesetz, wenn es denn beschlossen wird, tatsächlich zu einem für die Normalbevölkerung ausreichenden Rückgang des Anstieges der Mieten führen? Für welche Gemeinden z.B. in Baden-Württemberg würde dieses Gesetz überhaupt gelten?

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In eigener Sache Nr. 3

In diesem Kommentar der Woche möchte ich mich mit drei Themen auseinandersetzen:

 

 

 

  • Am 25.04.2014 finden in Bruchsal die Gemeinderatswahlen statt, zu der auch wir als LINKE kandidieren. Welche Chancen rechnen wir uns aus, wie machen wir Wahlkampf?
  • Seit ungefähr einem Jahr gibt es unsere Internetseit „http://www.die-linke-bruchsal.de/“. Nach anfänglich dürftiger Resonanz haben wir mittlerweile pro Monat über 300 Besucher auf unserer Seite. Aber: Das soll noch lange nicht alles sein …
  • Wir haben unseren Ortsverband erst Anfang diesen Jahre gegründet. Wie wollen wir langfristig diesen Ortsverband weiterentwickeln?

Ich würde mich übrigens sehr freuen, wenn möglichst viele Menschen zu den folgenden Thesen Ihre Meinung äußern würden (entweder als Kommentar oder per Mail an „linke.bruchsal@web.de“.

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B3 BranchenBund Bruchsal im Zwielicht?

25. April 2014  Bruchsal, Kommentar der Woche

Nach eigenen Angaben repräsentiert dieser Bund als Arbeitskreis Stadtmarketing die folgenden Verbände: BranchenBund Bruchsal, Gewerbeverein Bruchsal, Verein Haus- und Grund, Hotel- und Gaststättenverband, Beschicker des Wochenmarktes. Es scheint, als sei der größte Teil aller im Verkauf tätigen Bruchsaler Unternehmen in diesem Arbeitskreis Mitglied. Also, liebe Menschen, die Ihr zu den am 25.05.2014 stattfindenden Wahlen zum Gemeinderat der Stadt Bruchsal kandidiert: Nehmt Euch in Acht, wenn Ihr den Fragebogen des BranchenBundes zu diesen Wahlen in Händen haltet (dieser wurde wohl an die KandidatInnen aller Parteien, unter anderem auch an mich verschickt). Von Euren Antworten hängt schließlich ab, ob dieser Verband eine Wahlempfehlung für Euch ausspricht oder nicht. Das mag nun alleine nur mein Empfinden sein, aber ich fühle mich durch die Art der Fragestellungen in diesem Fragebogen unter Druck gesetzt. Und: Ich hasse Suggestivfragen, in denen einem ein Teil der Antwort alleine durch die Fragestellung in den Mund gelegt wird:

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Windkraftanlegen in Bruchsaler Umgebung?

Wir als LINKE in Bruchal wurden befragt (ich nehme an, auch alle anderen Parteien, die zum Gemeinderat kandidieren), wie wir dazu stehen, und zwar von der Initiative „Gegenwind“ (Obergrombach-Helmsheim-Kraichgau e.V.). Die konkreten Fragen waren folgende:

 

  • Welches sind für Sie die wichtigsten Punkte der Energiewende?
  • Wie stehen Sie zu den erneuerbaren Energien (Windkraftanlegen, Fotovoltaik, Biomasse, Solarthemik etc).
  • Wie stehen Sie zur Errichtung von Windkraftanlegen im Raum Bruchsal bzw. im Kraichgau?

Ich werde versuchen, diese Fragen aus meiner Sicht zu beantworten:

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(Ganztages-)Schulen: Wir fordern ein beitragsfreies Mittagessen in Bruchsal

14. März 2014  Bruchsal, Jugend, Kommentar der Woche

Am letzten Samstag haben wir als LINKE in der Bruchsaler Innenstadt einen Infostand durchgeführt. Unter anderem hatten wir dort auch ein Plakat aufgehangen, auf dem diese Forderung unübersehbar erhoben wurde. Einige Passanten haben sich darüber ziemlich aufgeregt, so etwas kann doch nicht einfach beitragsfrei sein … Ich möchte an dieser Stelle auf diese Forderung einmal etwas genauer eingehen, weil an dieser scheinbar kleinen Frage die Grundprinzipien unserer Politik besonders deutlich erkennbar werden. Schließlich wird von verschiedenen Stellen immer wieder verkündet: „Die LINKEN fordern nur immer dies und jenes, aber wie das finanziert werden soll, dazu schweigen sie“.

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In eigener Sache – Nr. 2

21. Februar 2014  Bruchsal, Kommentar der Woche

Eigentlich wollte ich an diesem Wochenende einen Kommentar der Woche über die Lage in der Ukraine schreiben. Es kann einen einfach nicht kalt lassen, wenn mitten in Europa Menschen in bürgerkriegsähnlichen Zuständen sterben. Aber – und ich hoffe, Ihr habt das mittlerweile mitbekommen – ich möchte in meinen Kommentaren der Woche meine Meinung vertreten, die aber auch fundiert sein muss. An diesem Thema habe ich allerdings gemerkt, dass die Situation in der Ukraine sehr viel komplizierter ist, als dass man das „mal eben“ nebenbei mit zwei Stunden Internetrecherche klären könnte. Ich habe mir deshalb vorgenommen, die kommende Woche zu nutzen, mich tiefer in dieses Thema einzuarbeiten, um am nächsten Wochenende einen Kommentar der Woche dazu zu schreiben.

Deshalb schreibe ich in dieser Woche zu einem zugegebenermaßen sehr viel „kleineren“ Thema, nämlich der Frage, warum es uns hier in Bruchsal so überaus schwer fällt, zu den Gemeinderatswahlen im Mai KandidatInnen für unsere Liste der LINKEN zu gewinnen, die auch für Nichtmitglieder offen ist.

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Bürgerempfang in Bruchsal

Die Stadt Bruchsal lud ein und der Saal war voll. Früher unter Bürgermeister Doll als er persönlich einlud, man also keine Eintrittskarte erwerben konnte, wäre man als Mitglied der Linken niemals zu dieser Veranstaltung gekommen. Jedoch die Zeiten ändern sich.

Das war auch der rote Faden der Veranstaltung : Zeit. Bürgermeisterin Pätzold-Schick sagte einen Satz den ich sehr bezeichnend fand als Erklärung für „Stadt“. Sinngemäß ging er so:“ in einer Stadt passiert das was man als Person in seinem ganzen Leben erlebt, jeden Tag.“ Also muss auch die Stadt die Alltagsanforderungen aller darstellen können und lösen. Sei es die Geburt des Kindes oder der Tod, die Pflege oder das kulturelle Angebot usw.

Sicherlich kontrovers diskutiert wurde schon während seines Auftrittes der Vortrag von Herrn Dr. Franz Alt. Zugegebenermaßen reichlich plakativ versuchte er den Saal von erneuerbaren Energien zu überzeugen. Wenn man nur 30 Minuten Gestaltungsspielraum bekommt, kann man allerdings auch nicht in Details gehen. Trotzdem versuchte er, meiner Meinung nach auch sehr gut, durch Fakten, Grafiken und Hochrechnungen die Sackgasse Atomenergie, Ölenergie und Kohle darzustellen. Im Gegenzug wurden die erneuerbaren Energien dargestellt die sowohl für unser Klima als auch für den „Energiehunger“ die einzig richtige Lösung darstellt.

Ich fand allein schon durch den Vortrag von Herrn Dr. Alt die Veranstaltung sehr gelungen führt er doch zu Diskussionen. Es geht doch nichts über eine gute Streitkultur denn nur viele Meinungen beleuchten die Dinge auch von allen Seiten und bringen uns dadurch auch weiter.

TF

In eigener Sache

Endlich haben wir es gewagt: Am 16.01.2014 haben wir im Ratskeller in Bruchsal einen eigenen Ortsverband der LINKEN gegründet. Nachdem wir uns lange Zeit jeden Monat mit drei bis vier Leuten getroffen haben, standen wir irgendwann vor der Frage: Sollen wir das einfach so weiter machen, oder wollen wir nicht langsam anfangen, in Bruchsal und Umgebung aktiv zu werden, so dass wir auch nach außen wahrgenommen werden. Es gab lange Diskussionen darüber, ob sich das mit so wenigen Leuten lohnt, ob wir uns da nicht zu viel vornehmen. Irgendwann haben wir uns dann gesagt, dass wir deshalb bei den LINKEN sind, weil wir in der Welt etwas verändern wollen – und von der Welt ist Bruchsal schließlich auch ein Teil. Die Gründung eines eigenen Ortsverbandes und Pläne, in und um Bruchsal aktiv zu werden, könnte doch Ansporn für Mitglieder und befreundete Menschen sein, auch einmal zu einer unser Versammlungen zu kommen.

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