Aktuelles

In eigener Sache Nr. 3

In diesem Kommentar der Woche möchte ich mich mit drei Themen auseinandersetzen:

 

 

 

  • Am 25.04.2014 finden in Bruchsal die Gemeinderatswahlen statt, zu der auch wir als LINKE kandidieren. Welche Chancen rechnen wir uns aus, wie machen wir Wahlkampf?
  • Seit ungefähr einem Jahr gibt es unsere Internetseit „http://www.die-linke-bruchsal.de/“. Nach anfänglich dürftiger Resonanz haben wir mittlerweile pro Monat über 300 Besucher auf unserer Seite. Aber: Das soll noch lange nicht alles sein …
  • Wir haben unseren Ortsverband erst Anfang diesen Jahre gegründet. Wie wollen wir langfristig diesen Ortsverband weiterentwickeln?

Ich würde mich übrigens sehr freuen, wenn möglichst viele Menschen zu den folgenden Thesen Ihre Meinung äußern würden (entweder als Kommentar oder per Mail an „linke.bruchsal@web.de“.

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B3 BranchenBund Bruchsal im Zwielicht?

25. April 2014  Bruchsal, Kommentar der Woche

Nach eigenen Angaben repräsentiert dieser Bund als Arbeitskreis Stadtmarketing die folgenden Verbände: BranchenBund Bruchsal, Gewerbeverein Bruchsal, Verein Haus- und Grund, Hotel- und Gaststättenverband, Beschicker des Wochenmarktes. Es scheint, als sei der größte Teil aller im Verkauf tätigen Bruchsaler Unternehmen in diesem Arbeitskreis Mitglied. Also, liebe Menschen, die Ihr zu den am 25.05.2014 stattfindenden Wahlen zum Gemeinderat der Stadt Bruchsal kandidiert: Nehmt Euch in Acht, wenn Ihr den Fragebogen des BranchenBundes zu diesen Wahlen in Händen haltet (dieser wurde wohl an die KandidatInnen aller Parteien, unter anderem auch an mich verschickt). Von Euren Antworten hängt schließlich ab, ob dieser Verband eine Wahlempfehlung für Euch ausspricht oder nicht. Das mag nun alleine nur mein Empfinden sein, aber ich fühle mich durch die Art der Fragestellungen in diesem Fragebogen unter Druck gesetzt. Und: Ich hasse Suggestivfragen, in denen einem ein Teil der Antwort alleine durch die Fragestellung in den Mund gelegt wird:

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Windkraftanlegen in Bruchsaler Umgebung?

Wir als LINKE in Bruchal wurden befragt (ich nehme an, auch alle anderen Parteien, die zum Gemeinderat kandidieren), wie wir dazu stehen, und zwar von der Initiative „Gegenwind“ (Obergrombach-Helmsheim-Kraichgau e.V.). Die konkreten Fragen waren folgende:

 

  • Welches sind für Sie die wichtigsten Punkte der Energiewende?
  • Wie stehen Sie zu den erneuerbaren Energien (Windkraftanlegen, Fotovoltaik, Biomasse, Solarthemik etc).
  • Wie stehen Sie zur Errichtung von Windkraftanlegen im Raum Bruchsal bzw. im Kraichgau?

Ich werde versuchen, diese Fragen aus meiner Sicht zu beantworten:

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Eine Woche des Grauens …

Ich habe mir in dieser Woche viel überlegt, was ich zum Thema der Woche schreiben könnte. Es sind einfach zu viele Themen in den Nachrichten gelaufen, die es alle verdient hätten, Thema zum Kommentar der Woche zu werden. Deshalb weiche ich in dieser Woche vom normalen Stil ab – ausführlicher Kommentar zu nur einem Thema. In diesem Kommentar möchte ich einfach nur kurz und knapp zu verschiedenen Themen meinen „Unmut“ äußern.

(NSA Untersuchungsausschuss, Merkel und Griechenland, Obama und die Ukraine, Gerichtsurteil zu Schwarzarbeit, Mehdorn richtet weiter alles zugrunde, nicht alles war schlecht).

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IWF erpresst erfolgreich die Ukraine

Der Internationale Währungsfond (IWF) will der vom Staatsbankrott bedrohten Ukraine bis zu 18 Milliarden US-Dollar Kredit zur Verfügung stellen. Im Gegenzug wurden von der Ukraine drastische Wirtschaftsreformen gefordert, dem das Ukrainische Parlament im zweiten Anlauf mit deutlicher Mehrheit zugestimmt hat.

Unter den geforderten und letztlich durchgesetzten Reformen hat wieder einmal – Griechenland lässt grüssten – hauptsächlich die einfache Bevölkerung in der Ukraine zu leiden:

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(Ganztages-)Schulen: Wir fordern ein beitragsfreies Mittagessen in Bruchsal

14. März 2014  Bruchsal, Jugend, Kommentar der Woche

Am letzten Samstag haben wir als LINKE in der Bruchsaler Innenstadt einen Infostand durchgeführt. Unter anderem hatten wir dort auch ein Plakat aufgehangen, auf dem diese Forderung unübersehbar erhoben wurde. Einige Passanten haben sich darüber ziemlich aufgeregt, so etwas kann doch nicht einfach beitragsfrei sein … Ich möchte an dieser Stelle auf diese Forderung einmal etwas genauer eingehen, weil an dieser scheinbar kleinen Frage die Grundprinzipien unserer Politik besonders deutlich erkennbar werden. Schließlich wird von verschiedenen Stellen immer wieder verkündet: „Die LINKEN fordern nur immer dies und jenes, aber wie das finanziert werden soll, dazu schweigen sie“.

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Die Ukraine – wohin wird die Reise gehen?

01. März 2014  Kommentar der Woche, Weltweit

Die teilweise bürgerkriegsähnlichen Ereignisse in der Ukraine waren in den letzten Wochen das Thema in allen Medien. Insgesamt wurde dabei der Eindruck vermittelt: Der Diktator Janukowitsch und Russlands Präsident Putin seien alleine Schuld an der Krise. Natürlich gab es auch einige Berichte, die versuchten, etwas tiefer nach den Ursachen dieser Krise in Europa zu suchen. Das ist auch bitter nötig. Die Krise in der Ukraine ist noch lange nicht überstanden, wie jetzt der Konflikt um die Krim zeigt.

In diesem Jahr jährt sich zum hundertsten Mal der Ausbruch des ersten Weltkrieges. Wenn man die Ukraine als Maßstab nimmt, kann man bei der gegenwärtigen Politik der Großmächte (insbesonder von Russland, der USA und Europa) durchaus den Eindruck gewinnen, dass heute erneut die Gefahrt droht, dass sich die Welt schleichend auf dem Wege zu immer mehr gewaltsameren Konflikten befindet, was im schlimmsten Fall in einem dritten Weltkrieg enden könnte.

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In eigener Sache – Nr. 2

21. Februar 2014  Bruchsal, Kommentar der Woche

Eigentlich wollte ich an diesem Wochenende einen Kommentar der Woche über die Lage in der Ukraine schreiben. Es kann einen einfach nicht kalt lassen, wenn mitten in Europa Menschen in bürgerkriegsähnlichen Zuständen sterben. Aber – und ich hoffe, Ihr habt das mittlerweile mitbekommen – ich möchte in meinen Kommentaren der Woche meine Meinung vertreten, die aber auch fundiert sein muss. An diesem Thema habe ich allerdings gemerkt, dass die Situation in der Ukraine sehr viel komplizierter ist, als dass man das „mal eben“ nebenbei mit zwei Stunden Internetrecherche klären könnte. Ich habe mir deshalb vorgenommen, die kommende Woche zu nutzen, mich tiefer in dieses Thema einzuarbeiten, um am nächsten Wochenende einen Kommentar der Woche dazu zu schreiben.

Deshalb schreibe ich in dieser Woche zu einem zugegebenermaßen sehr viel „kleineren“ Thema, nämlich der Frage, warum es uns hier in Bruchsal so überaus schwer fällt, zu den Gemeinderatswahlen im Mai KandidatInnen für unsere Liste der LINKEN zu gewinnen, die auch für Nichtmitglieder offen ist.

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Bürgerempfang in Bruchsal

Die Stadt Bruchsal lud ein und der Saal war voll. Früher unter Bürgermeister Doll als er persönlich einlud, man also keine Eintrittskarte erwerben konnte, wäre man als Mitglied der Linken niemals zu dieser Veranstaltung gekommen. Jedoch die Zeiten ändern sich.

Das war auch der rote Faden der Veranstaltung : Zeit. Bürgermeisterin Pätzold-Schick sagte einen Satz den ich sehr bezeichnend fand als Erklärung für „Stadt“. Sinngemäß ging er so:“ in einer Stadt passiert das was man als Person in seinem ganzen Leben erlebt, jeden Tag.“ Also muss auch die Stadt die Alltagsanforderungen aller darstellen können und lösen. Sei es die Geburt des Kindes oder der Tod, die Pflege oder das kulturelle Angebot usw.

Sicherlich kontrovers diskutiert wurde schon während seines Auftrittes der Vortrag von Herrn Dr. Franz Alt. Zugegebenermaßen reichlich plakativ versuchte er den Saal von erneuerbaren Energien zu überzeugen. Wenn man nur 30 Minuten Gestaltungsspielraum bekommt, kann man allerdings auch nicht in Details gehen. Trotzdem versuchte er, meiner Meinung nach auch sehr gut, durch Fakten, Grafiken und Hochrechnungen die Sackgasse Atomenergie, Ölenergie und Kohle darzustellen. Im Gegenzug wurden die erneuerbaren Energien dargestellt die sowohl für unser Klima als auch für den „Energiehunger“ die einzig richtige Lösung darstellt.

Ich fand allein schon durch den Vortrag von Herrn Dr. Alt die Veranstaltung sehr gelungen führt er doch zu Diskussionen. Es geht doch nichts über eine gute Streitkultur denn nur viele Meinungen beleuchten die Dinge auch von allen Seiten und bringen uns dadurch auch weiter.

TF

Bewerber für DIE LINKE gesucht

„Aufgrund der Zahlen der Bundestagswahl ist es durchaus realistisch mit viel Engagement ein oder zwei Gemeinderäte stellen zu können,“ sagt Thurid Feldmann, Schriftführerin des Ortsverbandes DIE LINKE Bruchsal. DIE LINKE will möglichst mit einer Liste von 11 Kandidierenden antreten. „Bisher haben sich bereits mehr als 5 Personen gemeldet, wir möchten jedoch auch sympathisierenden Nichtmitgliedern die Möglichkeit geben um mit der LINKE für den Gemeinderat zu kandidieren.“ Daher sucht DIE LINKE Bewerber für ihre Liste zur Gemeinderatswahl 2014. 

Interessierte melden sich per E-Mail an linke.bruchsal@web.de oder bei Thurid Feldmann 07257/6536 (AB) Die Nominierungsveranstaltung findet am 25.02.2014 um 19:00 im Ratskeller in der Rathausstrasse in Bruchsal statt.