Aktuelles

ADAC – Begünstigungen und Fälschungen

Seltsamerweise ist keiner erstaunt über die täglich neuen Skandale die den ADAC betreffen. In der Süddeutschen Zeitung steht ein Satz der alles auf den Punkt bringt „die Gier ist das Hauptproblem des ADAC. “ Meiner Meinung nach ist dies das Problem vieler Firmen gerade auch Aktiengesellschaften bei denen es nur noch um Profit der Aktionäre geht.

 

Der ADAC hatte eine Macht die eine Firma oder ein Verein niemals haben sollte. Ich habe beruflich (ich bin im Reifenverkauf tätig) immer wieder mit den Auswüchsen der ADAC – Behauptungen zu tun. Sei es der neue Winterreifentest oder die Problematik des Reifenalters. Sobald der ADAC etwas behauptete war dies wie in Stein gemeißelt. Das sich der ADAC immer wieder selbst widersprach wurde nicht beachtet. Ich denke es wurde Zeit, dass bei der „Bibel des deutschen Autofahrers“ auch einmal festgestellt wird,  dass auch hier Schatten geworfen werden.

Thurid Feldmann

In eigener Sache

Endlich haben wir es gewagt: Am 16.01.2014 haben wir im Ratskeller in Bruchsal einen eigenen Ortsverband der LINKEN gegründet. Nachdem wir uns lange Zeit jeden Monat mit drei bis vier Leuten getroffen haben, standen wir irgendwann vor der Frage: Sollen wir das einfach so weiter machen, oder wollen wir nicht langsam anfangen, in Bruchsal und Umgebung aktiv zu werden, so dass wir auch nach außen wahrgenommen werden. Es gab lange Diskussionen darüber, ob sich das mit so wenigen Leuten lohnt, ob wir uns da nicht zu viel vornehmen. Irgendwann haben wir uns dann gesagt, dass wir deshalb bei den LINKEN sind, weil wir in der Welt etwas verändern wollen – und von der Welt ist Bruchsal schließlich auch ein Teil. Die Gründung eines eigenen Ortsverbandes und Pläne, in und um Bruchsal aktiv zu werden, könnte doch Ansporn für Mitglieder und befreundete Menschen sein, auch einmal zu einer unser Versammlungen zu kommen.

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SPD offen für eine Koalition mit den LINKEN?

Der Beschluss auf dem SPD-Parteitag sorgte in den Medien für Aufmerksamkeit: In einem Leitantrag zu den Perspektiven der Partei stellt die SPD klar, „dass sie bei der kommenden Bundestagswahl eine Koalition mit der Linkspartei nicht mehr grundsätzlich ausschließt, sondern von der Erfüllung von Kriterien wie Finanzierbarkeit und außenpolitischer Verlässlichkeit abhängig machen will. Gabriel sagte, bisher sei die Zusammenarbeit mit der Linkspartei daran gescheitert, dass diese sich ‚inhaltlich so verrückt aufgestellt hatte, dass kein Sozialdemokrat in nüchternem Zustand auf die Idee kommen konnte, mit ihr zu regieren‘.“

Auf der einen Seite ist es gut, dass die SPD von ihrem strikten Nein für eine Koalition mit der LINKEN abweicht. Dennoch bleiben viele Fragen offen.

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Bruchsaler Verkehrsprobleme

25. Oktober 2013  Bruchsal, Kommentar der Woche

Nein, hier soll es nicht um diverse Staus gehen, die sich wegen Baustellen immer mal wieder bilden. Es geht vielmehr darum, dass in jeder Gemeinde ein vernünftiges Verhältnis zwischen allen Verkehrsteilnehmern herrschen sollte, also zwischen Autofahrern, Fahrradfahrern und Fußgängern. Seitdem ich in die Wilderichstraße gezogen bin, habe ich diese Probleme aus Sicht eines Fußgängers kennen gelernt. Ich arbeite auf dem Gelände von Nokia Siemens Networks, da ist der Weg nicht sehr weit. Wenn das Wetter okay ist, lasse ich das Auto des öfteren stehen und gehe zu Fuß …

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Die teuren Strompreise werden noch viel teurer …

18. Oktober 2013  Deutschland, Kommentar der Woche

Hauptgrund ist dieses Mal die Erhöhung der Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien, die von derzeit 5,227 Cent pro Kilowattstunde laut Angabe des „Tagesspiegel“ auf den Rekordwert von 6,240 Cent ab 2014 steigen soll. Dazu schreibt dieselbe Zeitung: „Ein durchschnittlicher Haushalt muss damit etwa 35 Euro mehr im Jahr für die Umlage bezahlen. Hinzu kommt noch die mitsteigende Mehrwertsteuer, sowie höhere Netzentgelte, so dass über 60 Euro mehr werden können, bei Großfamilien (6000 kWh/Jahr) können es über 100 Euro mehr im Jahr werden.“

Die Frage stellt sich natürlich: Gibt es hierzu keinerlei Alternative?

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Der Unternehmer Rainer Blickle wurde Bruchsaler Ehrenbürger

04. Oktober 2013  Bruchsal, Kommentar der Woche

Dies hat der Gemeinderat von Bruchsal laut „Amtsblatt BRUCHSAL“ vom 04.10.2013 bereits im Dezember letzten Jahres einstimmig beschlossen. Jetzt wurde ihm die Ehrenbürger-Urkunde von Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick in einem Festakt im Barockschloss überreicht.

Stellt sich natürlich die Frage, ob diese Ehrung denn auch gerechtfertigt ist:

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Entscheidungen im Bruchsaler Gemeinderat

09. August 2013  Bruchsal, Kommentar der Woche

Es ist allgemein bekannt, dass die Kommunen zu wenig Geld haben. Viele Kommunalpolitiker beschweren sich auch regelmäßig darüber, obwohl dieselben Parteien, in der sie Mitglied sind, im Bundestag und den Länderparlamenten dafür sorgen, dass die Finanzsituation der Kommunen nicht grundsätzlich verbessert wird. So wird dann auch immer wieder der Rotstift angesetzt, wie auch kürzlich auf einer Gemeinderatssitzung in Bruchsal:

Aus dem Sitzungsbericht des Bruchsaler Gemeinderates vom 25.06.2013

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Eine alternative Wirschaftspolitik ist möglich!

16. Juli 2013  Aktuelles

Am 11.07.2013 führten wir eine Veranstaltung im Bruchsaler Ratskeller durch zum Thema: Wir brauchen eine alternative Wirtschaftspolitik. Als Teilnehmer konnten wir gewinnen: Den Bundestagsabgeordneten der LINKEN, Michael Schlecht und den Bruchsaler Sekretär der IG Metall, Rainer Wacker, der zur Schließung von Nokia Siemens Networks referierte.

Zunächst berichtete Rainer Wacker ausführlich zur Geschichte von Siemens in Bruchsal, die letztlich auch zur Schließung von NSN führte. Siemens wollte schon seit längerem die Handy-Sparte schließen, was sich auch dank des Widerstandes der Gewerkschaften immer wieder verzögerte. Dennoch wurden immer mehr Mitarbeiter entlassen. Nach dem Zusammenschluss mit Nokia im Jahr 2007 wurde diese Entwicklung auch nicht besser, im Gegenteil. Siemens hatte sich aus den Entscheidungen, die die Zukunft von NSN bestimmten, einfach zurückgezogen, Nokia arbeitete immer weiter auf die Schließung der Firma hin.

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Der Standort der Nokia Siemens Networks GmbH in Bruchsal wird zum 30.11.2013 geschlossen

20. Mai 2013  Bruchsal

Dies steht nach dem Verhandlungsergebnis zwischen dem Arbeitgeber und dem Betriebsrat sowie der IG Metall Bruchsal fest. Alle Bemühungen um die Erhaltung des Standortes sind also gescheitert. Für die Beschäftigten wird eine Beschäftigungs- und Transfergesellschaft ab dem 01.12.2013 gegründet, die die Arbeitslosigkeit der Beschäftigten bis Ende 2015 verhindern soll. Wie dieses Ergebnis einzuschätzen ist, dazu wird uns der 2. Bevollmächtigte der IG Metall in Bruchsal, Rainer Wacker, auf unserer Veranstaltung am 11.07.2013 im Ratskeller (ab 19:00 Uhr) sicher mehr sagen können.

Zu Eurer Information folgt nun die gemeinsame Presseerklärung des Betriebsrates der Nokia Siemens Networks GmbH Standort Bruchsal und der IG Metall Bruchsal: Ganzen Beitrag lesen »