Weltweit

Comeback der Euro-Krise?

So titelte das Handelsblatt in seiner Online-Ausgabe vom 16.10.2014. Und weiter: Die Situation gleicht einem Déjà-vu: Vor drei Jahren drohte die Euro-Zone auseinanderzubrechen und ein Crash an den Märkten folgte. Nun gibt es zahlreiche Hinweise und Daten, dass sich die Geschichte wiederholen könnte.

Mittlerweile sehen viele Experten diese Gefahren. Dass jetzt auch noch Europäische Schwergewichte wie Frankreich und Italien in einer großen Krise stecken, macht die Sache nicht einfacher. Zu Italien noch einmal das Handelsblatt: Kapitalflucht aus Italien: 76 Milliarden Euro flossen im August und September dieses Jahres aus dem südeuropäischen Land ab. Das beunruhigt auch den Chef des Ifo-Instituts, Hans Werner Sinn. Dies sei ein „alarmierendes Signal“, warnt er. Diese Summe ergibt sich aus den Verrechnungssystemen Target der Europäischen Zentralbank (EZB) und der ihr angeschlossenen Nationalbanken.

Ganzen Beitrag lesen »

Eine Woche des Grauens …

Ich habe mir in dieser Woche viel überlegt, was ich zum Thema der Woche schreiben könnte. Es sind einfach zu viele Themen in den Nachrichten gelaufen, die es alle verdient hätten, Thema zum Kommentar der Woche zu werden. Deshalb weiche ich in dieser Woche vom normalen Stil ab – ausführlicher Kommentar zu nur einem Thema. In diesem Kommentar möchte ich einfach nur kurz und knapp zu verschiedenen Themen meinen „Unmut“ äußern.

(NSA Untersuchungsausschuss, Merkel und Griechenland, Obama und die Ukraine, Gerichtsurteil zu Schwarzarbeit, Mehdorn richtet weiter alles zugrunde, nicht alles war schlecht).

Ganzen Beitrag lesen »

IWF erpresst erfolgreich die Ukraine

Der Internationale Währungsfond (IWF) will der vom Staatsbankrott bedrohten Ukraine bis zu 18 Milliarden US-Dollar Kredit zur Verfügung stellen. Im Gegenzug wurden von der Ukraine drastische Wirtschaftsreformen gefordert, dem das Ukrainische Parlament im zweiten Anlauf mit deutlicher Mehrheit zugestimmt hat.

Unter den geforderten und letztlich durchgesetzten Reformen hat wieder einmal – Griechenland lässt grüssten – hauptsächlich die einfache Bevölkerung in der Ukraine zu leiden:

Ganzen Beitrag lesen »

Die Ukraine – wohin wird die Reise gehen?

01. März 2014  Kommentar der Woche, Weltweit

Die teilweise bürgerkriegsähnlichen Ereignisse in der Ukraine waren in den letzten Wochen das Thema in allen Medien. Insgesamt wurde dabei der Eindruck vermittelt: Der Diktator Janukowitsch und Russlands Präsident Putin seien alleine Schuld an der Krise. Natürlich gab es auch einige Berichte, die versuchten, etwas tiefer nach den Ursachen dieser Krise in Europa zu suchen. Das ist auch bitter nötig. Die Krise in der Ukraine ist noch lange nicht überstanden, wie jetzt der Konflikt um die Krim zeigt.

In diesem Jahr jährt sich zum hundertsten Mal der Ausbruch des ersten Weltkrieges. Wenn man die Ukraine als Maßstab nimmt, kann man bei der gegenwärtigen Politik der Großmächte (insbesonder von Russland, der USA und Europa) durchaus den Eindruck gewinnen, dass heute erneut die Gefahrt droht, dass sich die Welt schleichend auf dem Wege zu immer mehr gewaltsameren Konflikten befindet, was im schlimmsten Fall in einem dritten Weltkrieg enden könnte.

Ganzen Beitrag lesen »