GR-Sitzung vom 23.06.2015

In der letzten Sitzung war nicht wirklich viel los. Viele Punkte – lange Sitzung, interessante Menschen. Besonders hervorzuheben wäre hier das erste Thema:

Vorstellung des Seniorenrats und ihre Tätigkeiten

Nach einer sehr unterhaltsamen und vor allem auch kurzen Vorstellung des Seniorenrats kann ich nur bedauernd sagen, dass ich leider noch zu jung bin um als Mitglied aufgenommen zu werden. Sehr schade, denn was die Senioren leisten, in ihren Ehrenämtern, kann man nur begeistert annehmen. Sehr anschaulich hat die Vortragende auch die weiterführende finanzielle und moralische Unterstützung durch die Stadt erbeten. Gerade die offene Ansprache dafür, ohne drum-rum-Gerede, fand ich sehr gut. Der demografische Wandel ist in der Politik leider noch immer nicht angekommen. Umso wichtiger sind Institutionen wie der Seniorenrat um das Thema an die Bevölkerung zu bringen und somit auch irgendwann in die Politik. Ich wünsche den Senioren weiterhin gute Werke – wenn ich irgendwie helfen kann – einfach melden!

 

Gleisquerung

Wie man in der Zeitung lesen konnte waren lediglich 4 Gegenstimmen bei der Unterführung zu erkennen. Die BNN hat mich zwar irrtümlich zu den Grünen/ Neue Köpfe dazu gezählt, aber dies nehmen wir mal gnadenlos mit Humor. Witzig war bei dem BNN Bericht zur Gleisquerung, dass unten stehend, der Artikel wegen eines Überfalls in der bestehenden Bruchsaler Unterführung, stand. Da kann man nur sagen: „Gut gemacht Bruchsaler Stadtrat, eure Sätze von wegen Sicherheit in allen Ehren!“ Es ist durchaus klar, dass eine Brücke im Unterhalt und auch in der Anschaffung um einiges teurer geworden wäre. Auch die dazu gehörende Rampe ist nicht gerade ein Hingucker. Jedoch hat die Unterführung in meinen Augen größere Nachteile – mal abgesehen davon dass die Darbietung der einzelnen Möglichkeiten schon sehr direkt, auf die dazu gehörende Wahl der Stadträte schließen ließ. Prof. Ayerle gab sich zwar noch ein wenig den Anschein beide Gleisquerungen darzustellen, doch selbst bei ihm war, die in den Ausschüssen sicherlich breit besprochene Wahl, schon erkennbar. Schade, dass durch solche Darstellungen, der Öffentlichkeit gar keine Möglichkeit der Meinungsbildung mehr bleibt. Die Unterführung hat einen großen Nachteil; so wie es bisher aussieht wird sie nicht verbreitert (preiswerter) und es wird Radfahrern dadurch nicht ermöglicht zu fahren. Nun sind wir mal ehrlich – welcher Radfahrer schiebt sein Rad durch eine Unterführung? Außerdem, was ist das für ein Radweg auf dem geschoben werden muß? Klar, haben wir noch immer den Siemenskreisel als Verbindung, der fahrend vom Radfahrer genommen werden kann, aber sind sie diesen schon mal als Radfahrer gefahren? Dies wird wohl das nächste große und teure Thema für die Stadt Bruchsal werden. Ich freue mich jetzt schon auf die Diskussionen.

Nun noch etwas in eigener Sache. Ein Mitbürger der Stadt Bruchsal hat meinen letzten Bericht aus der Gemeinderatsitzung in bruchsal.org rein gestellt. Einige der Stadtratsmitglieder fanden diesen anscheinend nicht so prickelnd, so dass mich die Stadt Bruchsal auf der Arbeit anrief um nachzufragen ob ich diesen Bericht eingestellt hätte. Ich verneinte dies – gab aber zu bedenken, dass ich zu jedem Wort stehe. Nun kam ich bei der letzten Sitzung, entgegen meinen üblichen Gepflogenheiten, erst kurz vor knapp in der Tiefgarage an. Herr SR Gölz hielt mir höflich die Tür auf – da kann ich nur sagen: „Chapeau Herr Gölz, dass nenne ich mal über den Dingen stehen. Fand ich souverän und klasse.“