Pressemitteilung des Bruchsaler Bündnisses „Wir für Menschlichkeit“ vom 09.03.2016

Das Bündnis „Wir für Menschlichkeit“ ruft auf zu Fest, Demonstration und Kundgebungen

44 Unterstützer aus allen gesellschaftlich relevanten Gruppierungen setzen sich für die Ziele des Bündnisses ein

Am Samstag nach den Landtagswahlen, am 19. März 2016, will die rechtsextreme Partei „Die Rechte“ durch Bruchsal marschieren. Unter dem Schlagwort „Tag der Heimattreue“ wollen 500 Mitglieder und Anhänger der von Verfassungsschützern als neonazistisch eingestuften Partei mit 500 Fackeln sowie 100 Fahnen und Trommeln durch Bruchsal paradieren, um der „Flutung unseres Landes mit kulturfremden Menschen“ Einhalt zu gebieten. Unterstützt werden soll die Partei „Die Rechte“ von der NPD, gegen die derzeit ein Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht anhängig ist, sowie sogenannten „Freien Kameradschaften“.

Damit rechtsextreme und rassistische Parolen in Bruchsal nicht unwidersprochen bleiben, hat sich bereits vor einigen Wochen das Bündnis „Wir für Menschlichkeit“ erneut zusammen gefunden. Weit über 40 Gruppen, Vereine und Parteien unterstützen das Bündnis, das ein deutliches Zeichen gegen populistische Hetze und Fremdenhass setzen will, denn „Bruchsal darf kein Aufmarschgebiet für rechte Umtriebe werden“, so der Sprecher des Bündnisses, Eberhard Schneider, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Bruchsal-Bretten.

Ganzen Beitrag lesen »

Die widersprüchliche Flüchtlingspolitik der Grünen

Viele Jahrelang hatten die Grünen das Image einer Partei, die in jedem Fall für die Menschenrechte weltweit steht und der jede Form von Rassismus fremd ist. Mit der Flüchtlingskrise, den Ereignissen der Silvesternacht in Köln und nicht zuletzt mit dem Erstarken der AfD hat sich dies zumindest bei Teilen der Grünen verändert. Als Beispiel ein Zitat des grünen Bürgermeisters von Tübingen, Boris Palmer, das dieser in einem Spiegel-Interview äußerte und das in einer Kolumne von Mely Kiyak in der Zeit vom 17.02.2016 zitiert wurde:

Spätestens seit den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln kommen selbst grüne Professoren zu mir, die sagen: Ich habe zwei blonde Töchter, ich sorge mich, wenn jetzt 60 arabische Männer in 200 Meter Entfernung wohnen.

Ganzen Beitrag lesen »

Okay Akbulut – Linke Spitzenkandidatin in Bruchsal

Bruchsal

Detlev Beune, Okay Akbulut, Hans-Peter Schwertges, Elke Zetl (v.l.n.r) Foto: Mariotti Giorgio

Bruchsal war am Dienstagabend den 23.02.2016 Station für Gökay Akbulut, die Spitzenkandidatin der Linken zur Landtagswahl am 13.März.Die 33-jährige Politologin,mit türkisch-kurdischen Migrationshintergrund kam im Alter von 9 Jahren nach Deutschland und vertritt ihre Partei im Mannheimer Stadtrat.
Nach der Begrüßung der mehr als 40 Besucher durch Detlef Beune, den Sprecher des seit gut 2 Jahren bestehenden Linke-Ortsverbandes in der Barockstadt,ergriff zunächst Heinz-Peter Schwertges, der Bruchsaler Wahlkreiskandidat der Linken,das Wort. Das Vorgehen der Türkei gegen die Kurden, die Haltung der Bundesregierung dazu und die Geheimniskrämerei um das Freihandelsabkommen TTIP waren seine Themen.

Ganzen Beitrag lesen »

19.03.2016: Aufruf des Bruchsaler Bündnisses „Wir für Menschlichket“

22. Februar 2016  Allgemein, Bruchsal, Kampf gegen Nazis
Flyer_Bruchsal_Finale 21.02_2

 

Ganzen Beitrag lesen »

Deutsche Waffen außer Kontrolle: Waffenexport verbieten!

 

 

Jan van Aken

Bundestagsabgeordneter Jan van Aken Foto: Mariotti Giorgio

Am 16. Februar organisierte die Partei DIE LINKE des Ortverbands Bretten in der Pizzeria Am Simmelturm eine Informationsveranstaltung zur Bekämpfung von Fluchtursachen. Sprecher Ali Cankaya begrüßte dazu den Bundestagsabgeordneten Jan van Aken. Der 54-jährige Hamburger ist seit 2009 für DIE LINKE im Bundestag und engagiert sich gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr und gegen Rüstungsexporte. Er ist Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und des Unterausschusses für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung im Deutschen Bundestag. „Deutsche Waffen außer Kontrolle“ lautete das Thema seines Vortrags.

Jan van Aken betont in seinem Vortrag: „Eine einmal exportierte Waffe ist für immer außer Kontrolle“. Er kritisierte auch die Militarisierung durch die deutsche Außenpolitik, denn Kriege seien die mit Abstand häufigste Fluchtursache. Viele der exportierten Waffen kämen aus Baden-Württemberg, zum Beispiel das in Oberndorf produzierte G3-Sturmgewehr von Heckler & Koch. Diese „Kleinwaffen“ verursachen 70-80% der Toten.

Ganzen Beitrag lesen »

Linke und Piraten verfolgen gleiche Ziele

 

L&P_212x144In vielen Wahlkreisen Baden-Württembergs können die Piraten keine LandtagskandidatInnen stellen. Da sich die Landtagswahlprogramme der beiden Parteien inhaltlich in vielen Punkten gleichen, arbeiten die LINKE und die Piratenpartei schon jetzt in mehreren Kommunalparlamenten eng zusammen: z. B. in Stuttgart, in Heidelberg oder in Göppingen. In Berlin unterstützen seit diesem Januar 36 Ex-Piraten die LINKE im Wahljahr 2016.

 

Ganzen Beitrag lesen »

Die Lage der Flüchtlinge in der Türkei

Weil Gökcen Xwade Da vom Alevitischen Kulturverein in Bruchsal sich sehr viele Gedanken über die Lage der Kurden aber auch der Flüchtlinge in der Türkei macht, hat er uns den folgenden Artikel zur Veröffentlichung auf unserer Web-Seite zugesendet:

„Die Türkei missbraucht zur Zeit die syrischen Flüchtlinge auf übelste Weise. Sie befördert einerseitz die Flucht der Syrer aus der Türkei und andererseitz instrumentalisiert sie die reaktionär-islamischen Milizen der Al Nusra (ein Ableger der Al Kaida) und Al Scham in ihrem Kampf gegen die Kurden. Im Augenblick erpresst die Türkei damit Europa:

Ganzen Beitrag lesen »

Zdebel auf Atommüll-Reise: AKW Philippsburg – Noch mehr Atommüll – mit Fotostrecke

13. Februar 2016  Aktuelles, Baden-Württemberg, Bruchsal

AKW-Philippsburg-Castorgleis

Letzter Tag der Atommüll-Tour des LINKEN-Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel durch Baden-Württemberg. Heute in Philippsburg, wo neben dem nach Fukushima stillgelegten Siedewasserreaktor Block 1 noch bis Ende 2022 ein Druckwasserreaktor in Betrieb sein wird und damit Atomgefahren und Strahlenmüll erzeugt. Bereits am Nachmittag traf sich Zdebel mit dem Kandidaten zur Landtagswahl, Heinz-Peter Schwertges, der Bruchsaler Pressesprecherin Elke Zetl und seiner Fraktions-Kollegin, der Bundestagabgeordneten Karin Binder in Philippsburg. Mit fast 40 TeilnehmerInnen gab es am Abend eine gute besuchte Diskussionsveranstaltung über die Risiken der Atomenergie, den Noch-Nicht-Ausstieg und die Atommüllberge.

 

Ganzen Beitrag lesen »

Atommüll für die Ewigkeit – Risiken zwischen Atomausstieg und „Endlagerung“

09. Februar 2016  Aktuelles, Bruchsal

Zum Anlass der fünfjährigen Fukushima Atomkatastrophe lädt DIE LINKE Bruchsal am 12. Februar um 19 Uhr nach Philippsburg ins Gästehaus Rotes Tor in die Rote-Tor-Straße 52 ein. Als Gast wird der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel, Sprecher für Atomausstieg der Linksfraktion und Mitglied in der „Endlager-Kommission“ des Bundestages sowie Landtagskandidat Heinz-Peter Schwertges zum „Zwischenlager“, dessen Erweiterung in Philippsburg und den Abriss der Atommeiler informieren und über die ökologischen Forderungen der Linken diskutieren. Auch der geplante Netzausbau und der „Monster“-Konverter für Philippsburg werden kritisch hinterfragt und für es wird für die „Bürgerenergiewende“ geworben.

Flyer Philippsburg Flyer Phillipsburg

Alevitischer Kulturverein Bruchsal trat in den Hungerstreik

An diesem Wochenende trat der Alevitische Kulturverein Bruchsal in einen dreitägigen Hungerstreik. Ziel war es, gegen die Politik Erdogans in der Türkei zu protestieren und auf die Lage der Kurden im Südosten der Türkei aufmerksam zu machen.

Der lokale TV-Sender Kraichgau TV veröffentlichte hierzu einen Bericht über diesen Hungerstreik. Hier könnt Ihr Euch dieses Video von Kraichgau TV ansehen.

Ganzen Beitrag lesen »