Schlagwort: Asylbewerber

Pegida – neue rassistische Massenbewegung?

In den letzten Wochen demonstrierte das Pegida-Bündnis immer wieder in Dresden. Letzten Montag brachten Sie ca. 10.000 Menschen auf die Straße – allerdings namen auch ca. 9.000 an einer Gegendemonstration teil. Ähnliche Bündnisse existieren auch in anderen Städten (wenn auch bislang nicht mit diesen Teilnehmerzahlen) – Grund genug sich einmal genauer mit der Frage auseinanderzusetzen: Wer oder was ist Pegida. Schon der Name (Abkürzung für „Patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes“) lässt aufhorchen.

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Die Bruchsaler AfD und die Fremdenfeindlichkeit

In Bruchsal wurden für kurze Zeit ca. 500 Flüchtlinge in der Landesfeuerwehrschule untergebracht. Wohl auch in diesem Zusammenhang versendete die AfD am 10.09.2014 eine Mail an alle Mitglieder des Gemeinderates und die Bürgermeisterin von Bruchsal, Frau Petzold-Schick, unter dem Titel „Asylantenaufnahme“. Unter einer Vielzahl von möglichen politischen Themen möchte die AfD offensichtlich gerade in diesem Bereich Punkte sammeln.

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Flüchtlinge in Bruchsal

19. Juli 2014  Bruchsal, Kommentar der Woche

Die Stadt bekommt eine zweite Flüchtlingsunterkunft. Wie Stadt und Landratsamt mitteilen, sollen die Familien mit Kindern in einem ehemaligen Altenheim im Ortsteil Büchenau eine Bleibe finden. Die Stadtverwaltung von Bruchsal wurde nach eigenen Angaben von den Plänen des Landkreises überrascht. Ein Sprecher erklärte, offenbar stehe der Landkreis derart unter Druck, dass ein eigentlich schon für nicht tauglich befundenes Gebäude nun doch aktiviert werde. In dem ehemaligen Altenheim sollen insgesamt 45 Flüchtlinge eine Bleibe finden. Sie kommen aus Syrien, dem Iran, aus Pakistan, vom Balkan, aus Osteuropa und aus Afrika. Unter ihnen sind auch 17 Kinder. Der Kreis hat das Gebäude für zehn Jahre angemietet. Neben dem Seniorenheim gibt es in Bruchsal bereits eine Gemeinschaftsunterkunft für 140 Asylbewerber.“ (SWR Fernsehen vom 18.07.2014).

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Das Flüchtlingsdrama in Berlin

In der letzten Woche ging es bundesweit durch die Medien: Vierzig Flüchtlinge hatten sich noch in einer ehemaligen Schule verschanzt, der Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin Kreuzberg. Einige waren auf das Dach geklettert und drohten, bei der vom Bezirksamt angedrohten Räumung durch die Polizei vom Dach zu springen. In letzter Minute wurde ein Kompromiss ausgehandelt: „Es ist später Abend, als Adam, Anur und die anderen nach acht Tagen endlich vom Dach steigen. Im Licht von Kameras unterzeichnen sie vor dem Tor der Kreuzberger Schule den Friedensvertrag: Die etwa 40 Besetzer geben die Verfügungsgewalt über das Haus zurück, dafür verspricht ihnen der grüne Baustadtrat Hans Panhoff ein Flüchtlingszentrum, und sie dürfen bleiben.“ – Berliner Zeitung vom 06.07.2014

Ende gut, alles gut? Mitnichten. Es dauerte nur wenige Stunden bis zum Wortbruch:

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