Schlagwort: Gesundheitssystem

Entwurf einer neuen Politik – Teil 3

 

Die Krankenhäuser

An den Krankenhäusern gab es in letzter Zeit einige Kritik, insbesondere:

  • Die Gefahr, sich im Krankenhaus mit sogenannten multiresistenten Keimen zu infizieren, gegen die die üblichen Antibiotika kaum helfen, steigt immer weiter an.

  • Es werden in den Krankenhäusern viele Operationen durchgeführt, die eigentlich nicht notwendig wären, aber den unter finanziellem Druck stehenden Kliniken Geld in die Kassen spülen.

  • Die Personaldecke in den meisten Krankenhäusern ist zu dünn, die Folgen: Darunter leidet die Behandlung der PatientInnen und die dort Beschäftigten leiden unter unzumutbarem Stress, was für die Behandlung der Kranken sicher nicht förderlich ist.

Im folgenden werde ich mich zunächst etwas genauer mit diesen Kritikpunkten auseinandersetzen. Anschließend versuche ich Vorschläge zu entwickeln, die die Situation in den Krankenhäusern für alle (also für PatientInnen und für das Personal) verbessern könnten.

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Baden-Württemberg und die Flüchtlinge

Nach Umfragen ist für die kommenden Landtagswahlen für die Menschen im Lande die Flüchtlingskriese das alles überragende Thema. Nach Angaben des Flüchtlingsrates-BW wurden 2015 in Baden-Württemberg 61.671 Anträge auf Asyl gestellt. Diese Anzahl könnte auch deshalb noch zu tief gegriffen sein, weil immer noch nicht alle ankommenden Flüchtlinge überhaupt registriert sind, eine Voraussetzung für einen Asylantrag.

Egal, wie sich die große Politik in Bonn entscheiden wird, auch in den kommenden Jahren ist mit einer großen Anzahl von Flüchtlingen auch in BW zu rechnen. Die sich daraus ergebenden Probleme lassen sich keinesfalls mit einem einfachen „Wir schaffen das“ lösen, wie es Kanzlerin Merkel propagiert hat.

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Private Krankenversicherungen abschaffen!

01. November 2013  Diskussionen, Kommentar der Woche

In dieser Woche kam im Morgenmagazin (ZDF) ein Beitrag zu den privaten Krankenversicherungen. Gezeigt wurde das Beispiel eines Rentners, der vor längerer Zeit in eine private Krankenversicherung eingetreten war (DKV) für einen Beitrag von 140 € im Monat. Mittlerweile muss er aber 377 € im Monat zahlen und dass nur, weil er sich dazu verpflichten musste, zunächst 2.700 € im Jahr als Selbstbeteiligung zu zahlen. Möglich wäre für ihn auch ein Wechsel in einen Basistarif, der in etwa den Leistungen einer gesetzlichen Krankenversicherung entspräche, das aber für 610 € im Monat. Auch ein Wechsel in einen anderen günstigeren Tarif wäre zumindest laut Gesetz möglich, was die DKV aber bisher mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt hat. Ausgeschlossen ist für ihn in seinem Alter der Wechsel in eine normale gesetzliche Krankenversicherung.

Die Tatsache, dass private Krankenversicherungen im Alter immer teurer werden, ist aber lange nicht der einzige Grund dafür, warum diese Versicherungen abgeschafft werden müssen:

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