Schlagwort: Soziale Ungerechtigkeit

Beispiel Griechenland – die Demokratisierung Europas wird immer dringender

Am Beispiel Griechenlands erkennt man, wie wichtige Entscheidungen in Europa gefällt werden. Es treffen sich hinter verschlossenen Türen entweder die Finanzminister oder die Regierungschefs zumeist mit wichtigen Persönlichkeiten anderer Insitutionen (EU-Kommission, IWF, EZB etc). Nach außen dringt genau das, was die Personen, die dabei waren, nach außen erzählen. Kommt es hierbei zu widersprüchlichen Äußerungen (etwa das, was Junker als letztes Angebot der EU an Griechenland ausgab und das, was Griechenland selbst hierzu sagte), steht ein Außenstehender ratlos da. Was war denn jetzt genau das letzte Angebot … ?

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Pflegenotstand an deutschen Krankenhäusern

Mit Protestaktionen an ca. 1.000 Kliniken in Deutschland hat die Gewerkschaft ver.di am vergangenen Mittwoch auf den immer dramatischer werdenden Personalmangel bei den Krankenhäusern aufmerksam gemacht.

Deutschlands Krankenhäuser sind gefährlich unterbesetzt. Am Tag und in der Nacht. Das haben Personalchecks von ver.di an deutschen Kliniken ergeben. Insgesamt 162.000 Stellen fehlen, darunter allein 70.000 in der Krankenpflege. Jetzt will ver.di diesen Notstand sichtbar machen. Mit der bislang größten Protestaktion im deutschen Gesundheitswesen wird die Gewerkschaft am 24. Juni 2015 auf den dramatischen Personalengpass an deutschen Krankenhäusern aufmerksam machen– ver.di am 22.06.2015.

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Fürst-Stirum-Klinik in Bruchsal – Geburten leider nur zwischen 7 und 17 Uhr

Stellen Sie sich vor, die Wehen setzen ein – und der Kreißsaal hat Feierabend. Das kann derzeit im Krankenhaus von Bruchsal passieren, weil es an Hebammen fehlt. Schuld daran sei auch die hohe Berufshaftpflicht, sagt Direktorin Susanne Jansen – Interview KARRIERE SPIEGEL vom 15.06.2015. Dass so etwas irgendwann passieren könnte, war seit über einem Jahr absehbar, nur passiert ist fast nichts, um an dieser Situation etwas zu verändern.

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Auftakt der Wahlkampagne „Das muss drin sein“

17. Juni 2015  Bruchsal, Deutschland, Diskussionen

Am Freitag, dem 12.06.2015, fand im Bürgerzentrum Bruchsal eine Veranstaltung des Kreisverbandes Karlsruhe und des Ortsverbandes Bruchsal der Partei DIE LINKE mit ihrem Bundesparteivorsitzenden Bernd Riexinger statt. Damit wurde auch in Bruchsal die Kampagne „Das muss drin sein!“ eröffnet.

Zuerst sprach der Landtagskandidat für den Wahlkreis Bruchsal Heinz-Peter Schwertges. Er stellte sich als ehemaliges Gründungsmitglied der Partei „Die Grünen“ vor, deren ursprünglichen Ziele „ökologisch, sozial, basisdemokratisch und gewaltfrei“ er weiterhin vertritt. Bei der Grün-Roten Landesregierung vermisst Schwertges aber jeden progressiven Reformwillen. Anstatt eines sozialen und ökologischen Politikwechsels, wie DIE LINKE ihn fordert, fällt die Kretschmann-Regierung besonders durch Nichtstun und Murks auf und unterscheidet sich daher kaum von ihren Vorgängerregierungen. Selbst bei den grünen „Kernkompetenzen“ sieht er nur Stagnation: die Energiewende macht keine Fortschritte, Baden-Württemberg ist bundesweit Schlusslicht bei der Installation von Windkraftanlagen. Kritisiert wurde die Schul- und Bildungspolitik, hier hängt der Bildungserfolg weiterhin von der sozialen Herkunft des Kindes ab. Schwertges forderte daher ein funktionierendes integratives Gesamtschulsystem nach dem Vorbild Finnlands.

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Bernd Riexinger, Parteivorsitzender der LINKEN, kommt nach Bruchsal

12. Juni 2015 

Veranstaltung zur Kampagne der LINKEN: Das muss drin sein! Alle sind herzlich ins Bruchsaler Bürgerzentrum eingeladen.

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Griechenland – kommt der Grexit?

Diese Frage wird aktuell wieder verstärkt gestellt. Der Hintergrund: Für Griechenland werden in nächster Zeit enorme Zahlung zur Schuldentilgung fällig. Diese kann Griechenland nur leisten, wenn von der EU, EZB und IWF wie vereinbart neue Hilfszahlungen erfolgen. Diese Hilfszahlungen werden allerdings von den „Institutionen“ von der Bedingung abhängig gemacht, dass Griechenland ganz bestimmte Reformen durchführt. Griechenland hat der EU zwar mittlerweile ein Reformprogramm vorgelegt, allerdings sind dort die geforderte Maßnahmen wie Mehrwertsteuererhöhungen für Energie um 10 % oder weitere Einschnitte bei den sozial Schwachen nicht enthalten. Und so wird weiter verhandelte, Ergebnis offen.

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Nächstes Treffen der LINKEN in Bruchsal

01. Juni 2015 

Themen unter anderem: Flüchtlingspolitik, Veranstaltung mit Bernd Riexinger am 12.06.2015 in Bruchsal, unsere Arbeit im Gemeinderat. Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen!

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Hat Europa eine Zukunft?

Diese Frage muss man sich stellen, denkt man an die vergangene Zeit: Die große Finanzkrise wirkt noch immer nach, viele fürchten eine neue Verschlimmerung. Die soziale Ungleichheit innerhalb der EU wird immer größer. Auf den großen Flüchtlingsstrom Richtung Europa hat man noch keine humane Antwort gefunden. Europaskeptische und rechtsradikale Parteien sind auf dem Vormarsch, wie der Front National und zumindest auch zweitweise die AfD in Deutschland. Der Konflikt in der Ukraine ist immer noch nicht gelöst, noch immer droht aus den militärischen Auseinandersetzungen am Ostrand Europas ein großer Krieg zu werden. Man kann die Frage also auch anders stellen: Ist Europa noch zu retten?

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Bernd Riexinger, der Vorsitzende der LINKEN, kommt nach Bruchsal

Am Freitag, den 12. Juni 2015, kommt Bernd Riexinger um 19:00 Uhr ins Bruchsaler Bürgerzentrum (Seminarraum 1). Er wird dort die neue Kampagne der LINKEN „Das muss drin sein“ vorstellen.

Hierbei geht es im Kern darum, wie die Bedingungen in unserem Land so umgestaltet werden können, dass alle davon profitieren und alle ein lebenswertes Leben führen können.

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Die Lüge von der Chancengleichheit

so die Titelgeschichte des jüngsten Spiegel. Wer hierzulande arm geboren ist, wird aller Voraussicht nach arm bleiben. Häufiger als in vergleichbaren Industriestaaten hängt die Frage, welche Perspektive ein Kind hat, von dessen Herkunft ab.

Der Skandal dabei: Deutschland ist bekanntermaßen eines der reichsten Länder der Welt. In viele Statistiken steht aber unser Land bei der Chancengleichheit ganz weit unten. So liegt der Prozentsatz der 25- bis 64-Jährigen, deren Bildungsabschluss höher ist als der ihrer Eltern, nur bei 24 %. Selbst Italien steht hier besser da. An der Spitze stehen Südkorea und Finnland, wo dieser Anteil bei über 40 % liegt.

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