Schlagwort: Soziale Ungerechtigkeit

In eigener Sache

Endlich haben wir es gewagt: Am 16.01.2014 haben wir im Ratskeller in Bruchsal einen eigenen Ortsverband der LINKEN gegründet. Nachdem wir uns lange Zeit jeden Monat mit drei bis vier Leuten getroffen haben, standen wir irgendwann vor der Frage: Sollen wir das einfach so weiter machen, oder wollen wir nicht langsam anfangen, in Bruchsal und Umgebung aktiv zu werden, so dass wir auch nach außen wahrgenommen werden. Es gab lange Diskussionen darüber, ob sich das mit so wenigen Leuten lohnt, ob wir uns da nicht zu viel vornehmen. Irgendwann haben wir uns dann gesagt, dass wir deshalb bei den LINKEN sind, weil wir in der Welt etwas verändern wollen – und von der Welt ist Bruchsal schließlich auch ein Teil. Die Gründung eines eigenen Ortsverbandes und Pläne, in und um Bruchsal aktiv zu werden, könnte doch Ansporn für Mitglieder und befreundete Menschen sein, auch einmal zu einer unser Versammlungen zu kommen.

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Wirtschaftsprognosen 2014 – wird alles gut?

27. Dezember 2013  Diskussionen, Kommentar der Woche

Stellvertretend für viele optimistische Prognosen sei hier das Handelsblatt zitiert: „Das Münchner Ifo-Institut von einem Wachstum von 1,9 Prozent für 2014 aus.“ Auch bei der Entwicklung der Arbeitslosigkeit fällt die Prognose leicht positiv aus: „Das Ifo-Institut erwartet, dass sich der Aufschwung 2014 auch auf dem Arbeitsmarkt niederschlägt. Die Zahl der Erwerbstätigen soll im Schnitt um 230.000 Personen steigen – und die Arbeitslosenquote dürfte leicht von 6,9 auf 6,8 Prozent zurückgehen“.

Das vergangene Jahr hat andererseits aber auch gezeigt, dass ein Wirtschaftswachstum (das lag 2013  bei nur 0,4 Prozent) nicht unbedingt auch bei allen ankommt: So stellte das Statistische Bundesamt fest: „Für das Jahr 2013 zeichnet sich nach den Ergebnissen der ersten drei Quartale 2013 ein geringer Reallohnverlust ab. Die Nominallöhne sind in diesem Zeitraum im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2012 um 1,4 % gestiegen, die Verbraucherpreise um 1,6 %“. Noch schlimmer sah es bei der Entwicklung der Renten in den alten Bundesländern 2013 aus: Einer Rentenerhöhung von 0,25 Prozent stand eine Inflationsrate von 2 Prozent gegenüber, es war also real eine drastische Rentenkürzung.

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Aktuell gibt es auf der Welt 34 Kriege – Frohe Weihnachten?

20. Dezember 2013  Kommentar der Woche

Diese Zahl habe ich mir nicht einfach ausgedacht. Wikipedia hat hierzu eine Liste der andauernden Kriege und Konflikte veröffentlicht, nachzulesen unter http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_andauernden_Kriege_und_Konflikte.

Hierbei hat sich Wikipedia an die Definition von Krieg des ungarischen Friedensforschers István Kende angelehnt. Auffallend an dieser Liste: In den letzten Jahren sind eine ganze Reihe von Kriegen hinzugekommen, in der Entwicklung ist also keine Tendenz zur Besserung in Sicht, eher trifft des Gegenteil zu. In den Medien erscheinen von diesen Kriegen immer nur die wenigen, die gerade neu oder aus anderen Gründen aktuell erscheinen. So fällt diese große Anzahl nicht direkt auf.

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Irland verläßt den Euro-Rettungsschirm – kein Grund zum Jubeln

14. Dezember 2013  Diskussionen, Kommentar der Woche

Bei den meisten Nachrichten, die derzeit zu diesem Thema gebracht werden, wird der geplante Ausstieg Irlands aus dem Euro-Rettungsschirm gefeiert. Das sei doch ein Beweis dafür, dass die von Europa verordnete harte Sparkurs letztlich richtig und erfolgreich sei. In den Tagesthemen vom 12.12.2013 wurde das allerdings kritischer beurteilt:

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Die nächste Finanzkrise kommt – die Frage ist nur: Wann?

06. Dezember 2013  Kommentar der Woche

Seit der letzten Finanzkrise, in deren Folge ganze Volkswirtschaften weltweit in größte Schwierigkeiten gerieten, sind gerade einmal gut fünf Jahre vergangen. Doch schon wieder mehren sich die Anzeichen dafür, dass es bis zum nächsten großen Crash nicht mehr sehr lange dauern kann.

Viel wurde nach der letzten großen Krise darüber geredet, welche Maßnahmen getroffen werden müssten, damit so etwas nicht noch einmal passiert. Allerdings: Bis auf kleine kosmetische Korrekturen ist nicht viel dabei herausgekommen. Es gibt viele Ursachen für die drohende nächste Finanzkrise, zwei davon scheinen mir besonders wichtig zu sein:

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