Schlagwort: Weltweiter Protest

Die Ukraine – wohin wird die Reise gehen?

01. März 2014  Kommentar der Woche, Weltweit

Die teilweise bürgerkriegsähnlichen Ereignisse in der Ukraine waren in den letzten Wochen das Thema in allen Medien. Insgesamt wurde dabei der Eindruck vermittelt: Der Diktator Janukowitsch und Russlands Präsident Putin seien alleine Schuld an der Krise. Natürlich gab es auch einige Berichte, die versuchten, etwas tiefer nach den Ursachen dieser Krise in Europa zu suchen. Das ist auch bitter nötig. Die Krise in der Ukraine ist noch lange nicht überstanden, wie jetzt der Konflikt um die Krim zeigt.

In diesem Jahr jährt sich zum hundertsten Mal der Ausbruch des ersten Weltkrieges. Wenn man die Ukraine als Maßstab nimmt, kann man bei der gegenwärtigen Politik der Großmächte (insbesonder von Russland, der USA und Europa) durchaus den Eindruck gewinnen, dass heute erneut die Gefahrt droht, dass sich die Welt schleichend auf dem Wege zu immer mehr gewaltsameren Konflikten befindet, was im schlimmsten Fall in einem dritten Weltkrieg enden könnte.

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Lampedusa – Europa macht die Schotten dicht

11. Oktober 2013  Meldungen

Letzte Woche starben vor der italienischen Insel mehr als 300 Menschen. Diese Menschen waren offenkundig über ihren Lebensverhältnisse in ihren Heimatländern so verzweifelt, dass Sie bereit waren, jedes Risiko – auch dass Ihres eigenen Lebens – in Kauf zu nehmen, nur um nicht mehr so weiterleben zu müssen wie bisher. Heute (11.10.2013) treiben dort schon wieder mehr als 200 Menschen im Meer …

Diese Fälle sind keine Einzelfälle: So berichtet die „ZEIT ONLINE“ am 09.10.2013:

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Erst die Türkei, jetzt Brasilien …

22. Juni 2013  Kommentar der Woche

Es ist eine neue Entwicklung in dieser Welt: In immer mehr Ländern protestieren große Teile der Bevölkerung gegen Ihre Regierung. Angefangen hat das in der arabischen Welt (Libyen, Ägypten, Tunesien usw.). Aber auch in Europa: Z.B. in Griechenland oder in Spanien. Auch Putin bekam in Russland schon den Volkszorn zu spüren. Und jetzt zeigt sich dieser Volkszorn verstärkt in der Türkei und Brasilien.

Die Reaktion der Regierenden ist eigentlich immer gleich: Die Protestierenden verunglimpfen, und wenn des nicht hilft, den Polizeiknüppel schwingen (Wasserwerfer, Gummigeschosse und wenn das nicht hilft: Die angeblichen Rädelsführer als „kriminelle“ ins Gefängnis sperren).

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Proteste in der Türkei und Blockupy

14. Juni 2013  Kommentar der Woche

In der letzten Woche waren die Proteste in der Türkei neben der Hochwasserkatastrophe das bestimmende Thema in den Medien. Die Empörung über das harte vorgehen der Polizei gegenüber den meist friedlichen Demonstranten, angeordnet vom Premier Erdogan, ist allenthalben groß.

Dem konnten sich auch die Parteien im Bundestag nicht entziehen. Trotz aller Empörung über diese massive Missachtung der Menschenrechte in der Türkei wollten sich allerdings die anderen im Bundestag vertretenen Parteien folgender Forderung der LINKEN nicht anschließen: Angesichts der autoritären Politik von Ergogan müssen die Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei zunächst ausgesetzt werden.

In gewisser Hinsicht wundert uns das nicht, hat doch Deutschland, was Demokratie und Menschenrechte im eigenen Land betrifft, selbst „Leichen im Keller“.

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